Wurfbox für Hunde

Wenn deine Hündin Welpen bekommen soll oder sie schon trächtig ist, dann ist eine Wurfbox für Hunde in den meisten Fällen unverzichtbar. Am besten baust du die Wurfbox schon einige Wochen vor dem Stichtag auf, damit sich die Hündin bereits an die Kiste gewöhnen kann und diese auch annimmt. Kuschelige Decken oder das Lieblingskissen helfen bei der Eingewöhnung ungemein.

Ich habe hier für dich einige Tipps und Merkmale zusammengetragen, auf die du beim Kauf einer Wurfbox für Hunde achten solltest, damit die Welpen und die werdende Hundemutter sich auch wohlfühlen.

Welche Wurfbox für Hunde ist die richtige?

Wenn du planst, eine Wurfbox zu kaufen, dann gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest.

Vormontiert oder zerlegt?

Wurfboxen gibt es sowohl bereits vormontiert, als auch in zerlegtem Zustand. Wenn du also handwerklich etwas ungeschickt bist oder einfach keine Zeit hast, dich mit dem Aufbau auseinanderzusetzen, dann macht eine bereits fertig montierte Wurfbox für Hunde durchaus Sinn.

Material und Bodenplatte

Beim Material gibt es auch einige Unterschiede. Wenn die Wurfbox aus Holz ist, dann sollte dieses unbehandelt sein und frei von Chemikalien oder giftigen Farben. Denn du möchtest du kleinen Hundewelpen schließlich nicht direkt nach der Geburt mit ungesunder Chemie belasten.

Auch beim Boden gibt es Unterschiede. Einige Wurfkisten kommen gänzlich ohne Bodenplatte. Hier muss man sich dann überlegen, welche Unterlage man verwendet. Bodenplatten aus Kunststoff oder anderen wasserabweisenden Materialien sind zu empfehlen, da Urin und andere Flüssigkeiten problemlos weggewischt werden können. Viele Holzsorten hingegen saugen Flüssigkeiten förmlich auf. Diese lassen sich nicht so gut reinigen.

Eingangshöhe

Die Höhe des Eingangs sollte an die Größe der Hündin und der Welpen angepasst sein. Der Einstieg muss hoch genug sein, um die Welpen einzuzäunen. Gleichzeitig darf der Einstieg nicht zu hoch sein, da die Hündin sonst mit den Zitzen an der Kiste hängenbleiben kann.

Zudem sind abgerundete Ecken zu empfehlen und scharfe Kanten sollten unbedingt abgeschliffen oder gefeilt werden, um das Verletzungsrisiko für die Hündin zu minimieren.

Distanzrahmen

Ein Distanzrahmen sorgt dafür, dass die Hundemutter sich nicht in die Ecken legen und so versehentlich die Welpen zerquetschen kann. Er wird erhöht angebracht, so dass die Welpen unter dem Rahmen liegen können und gleichzeitig nicht eingequetscht werden können. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Distanzrahmen gemacht und würde nicht darauf verzichten wollen.


Hier noch einmal alle wichtigen Faktoren auf einem Blick:

  • Eine vormontierte Wurfbox für Hunde spart Zeit und Nerven, wenn du handwerklich nicht so geschickt bist. Allerdings gibt es auch Wurfkisten, die nicht zerlegbar sind. Bedenke dies, wenn du die Wurfbox evtl. abbauen und platzsparend verstauen möchtest
  • Das Material sollte frei von Chemikalien sein. Wurfboxen aus Holz sollten unbehandelt sein um die Welpen nicht mit unnötigen Chemikalien zu belasten.
  • Die Bodenplatte ist idealerweise aus einem wasserabweisenden Material wie Kunststoff. Falls die Wurfbox keine Bodenplatte hat, dann denke daran, eine geeignete Unterlage zu besorgen. Es gibt z.B. spezielles Vlies für Wurfkisten.
  • Der Einstieg am Eingang der Wurfbox muss hoch genug sein, um die Welpen einzuzäunen, und niedrig genug, damit die Hündin sich beim Ein- und Ausstieg nicht verletzt oder abmühen muss.
  • Ein Distanzrahmen ist empfehlenswert, um die Welpen vor dem versehentlichen Erdrücken durch die Hündin zu schützen.

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