Wie bereite ich das Zuhause auf meinen Hundewelpen vor?

Im Haushalt lauern einige Gefahren, an die man nicht sofort denkt. Deshalb ist es durchaus ratsam, bereits vorher das Eigenheim oder die Wohnung entsprechend vorzubereiten. Dieser Ratgeber soll dir dabei helfen.

Blumen und Pflanzen… sollten möglichst nicht auf Augenhöhe für den Welpen sein. Viele Pflanzenarten sind für Tiere giftig. Hunde und Katzen kauen gerne mal auf Pflanzenblättern herum oder fressen diese. Das kann schnell zu einer Vergiftung führen. Deshalb informiere dich am besten über deine Pflanzen, damit dem Kleinen auch nichts passiert.

Außerdem buddeln Welpen auch gerne mal in der Erde. Wenn es sich dann um die Erde im Blumentopf handelt, dann ist der Teppich schnell mal eingesaut.

Tipp
Dein Welpe gräbt gerne in deinen Blumentöpfen? Nimm einen alten Karton. Schneide ihn so aus, dass du die Blumenerde des Topfes abdecken kannst und so, dass die Pflanze in der Mitte hinausragen kann. So wird der Karton zur Abdeckung für die Blumenerde. Hat bei unserer Katze super funktioniert und so mussten wir seitdem nie wieder die Blumenerde wegmachen!

Terrasse und Garten… müssen sorgfältig eingezäunt werden, und dies entsprechend der Größe des Hundes. Denn auch Hunde können problemlos sehr hoch springen. Für kleinere Rassen reichen in der Regel Maschendrahtzaun oder Kleintierzaun (Sechseckdrahtgeflecht) vollkommen aus. Mittlerweile gibt es sogar unsichtbare Hundezäune. Hier muss jeder die für sich passende Lösung finden. Auch im Garten sollten giftige Pflanzen separat eingezäunt werden.

Dünger & Pflanzengifte… sind für Tiere in den meisten Fällen giftig und sollten vermieden oder für deinen Hundewelpen unzugänglich sein. Schnell ist der Pflanzendünger mal probiert und dann droht eine Vergiftung.

Treppen… sollten insbesondere in den ersten Monaten für den Welpen vermieden werden. Besonders bei kleinen Hunderassen werden die Gelenke durch die für sie großen Stufen beansprucht und können Spätfolgen wie Hüftschäden nach sich ziehen. Deshalb sollten kleine Hunde möglichst hoch und runter getragen werden.

Tipp
Wenn der Hund gar nicht auf die Treppe soll, kann eine Tür für die Treppe abhilfe schaffen. Hier kann man ein einfaches Rankgitter aus dem Baumarkt verwenden, oder direkt ein Baby-Treppenschutzgitter nehmen.

Sofa & Couch… sollten eigentlich Tabu sein für den Hund. Wenn man doch nicht darauf verzichten möchte, dann sollte man bei kleinen Hunden eine Hunderampe oder eine kleine Treppe für das Sofa bauen bzw. kaufen. Denn auch hier können die Hüftgelenke durch ständiges Springen auf das Sofa geschädigt werden.

Steckdosen & Stromkabel… sind eine weitere Gefahr für deinen kleinen Liebling. Hunde kauen Kabel gerne mal an, hier können Kabelschläuche oder Kabelschächte abhilfe schaffen und sorgen zusätzlich für eine aufgeräumtere Wohnung. Ähnlich wie bei Kleinkindern sind Schutzkontaktsteckdosen empfehlenswert, um Stromschläge zu vermeiden.

Schokolade… macht zwar den Menschen glücklich, ist jedoch für Hunde in größeren Mengen giftig und kann sogar zum Tod führen. Deshalb sollte Schokolade weder als Leckerli dienen, noch offen herumliegen.

Reinigungsmittel & Medikamente… sollten in Schränken oder Schubladen aufbewahrt werden. Besonders bei verfressenen Labradoren werden gerne mal komplette Verpackungen gefressen. Wenn es sich dann um ein Medikament handelt, dann kann es schnell gefährlich werden.

Plastikteile & Tüten… können verschluckt werden und zu Erstickung führen. Deshalb sorg dafür, dass Tüten nicht einfach herumliegen oder über Stühlen hängen. Plastikteile sollten für den Welpen nicht zugänglich sein, damit er sich nicht daran verschluckt.

Wenn du diese Tipps beherzigst, bist du schon gut auf die Ankunft deines neuen Familienmitglieds vorbereitet. Sicher fallen dir noch andere Kleinigkeiten ein, die nicht unbedingt herumliegen sollten.


Der Welpe ist da

Erste Schritte im neuen Zuhause

Der Hundewelpe ist endlich da und die Aufregung ist groß – und das auf beiden Seiten. Denn der Hund wurde aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und wird sich an die neue Umgebung erst einmal gewöhnen müssen.

Auch die Tatsache, dass Mutter und Geschwister nicht mehr da sind, kann für den Kleinen seltsam sein. Du solltest den Liebling nach der Ankunft erst einmal die neue Umgebung erforschen und erschnüffeln lassen. Zu viele Menschen sollten erst einmal vermieden werden, damit sich der Welpe auch an dich und das neue Zuhause langsam gewöhnen kann.

Futter und Wasser sollten bereit stehen und wenn die neue Umgebung erkundet wurde, kann der neue Schlafplatz gezeigt werden.

Am besten fragst du deinen Züchter auch, wann die Welpen immer ihr Futter bekommen haben und behälst diesen Zyklus in den ersten Wochen zur Eingewöhnung noch bei, um zusätzlichen Stress für den Hund zu vermeiden.

Regeln sind wichtig, auch am ersten Tag. Deshalb solltest du deinem Kleinen auch direkt am Anfang schon Grenzen aufzeigen, zum Beispiel wenn er nicht auf die geliebte Couch oder in das Badezimmer soll.

Wenn sich der Welpe an die neue Umgebung gewöhnt hat und nicht mehr so aufgeregt hast, kannst du natürlich auch mit ihm spielen.

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