Die richtige Wurfkiste kaufen

Wir haben selber Labradorwelpen mit hilfe einer Wurfkiste aufgezogen und wussten vor dem Kauf nicht, auf was man dabei so alles achten sollte. Aus diesem Grunde ist diese Seite entstanden, um Tipps für den Kauf einer Welpenkiste zu geben und unsere Erfahrungen zu teilen. Außerdem findest du hier alles rund um das Thema Welpen und Aufzucht.

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Wurfkiste 120x100xH40 cm
Alsino Wurfkiste 60x60xH25 cm
Wurfkiste 80x80xH40 cm
Material: Nadelholz, massiv Birke Multiplex Fichtenholz, massiv
Holzstärke: 19 mm 12 mm 18 mm
Maße: 120 x 100 x H40 cm 60 x 60 x H25 cm 80 x 80 x H40 cm
Einstieg: Breite: 40, Höhe: 28 cm Breite: 40-50 cm, Höhe: 17 cm keine Angabe
Einstiegshöhe verstellbar:
Bodenplatte:
Welpenschutzleiste:
Preis ab:
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Doch wofür braucht man überhaupt eine Wurfkiste und was bietet sie für Vorteile? Zum einen soll eine Welpenkiste für mehr Sicherheit und Geborgenheit bei den Welpen und der Mutter führen. Stell dir mal vor, du hast einen großen Raum, in dem die kleinen Welpen überall im Raum verteilt rumliegen. Das könnte in den ersten Wochen zu Problemen führen, denn die Welpen sollten sich schon möglichst in der Nähe der Mutter aufhalten.

Zudem ist es auch komfortabler für den Züchter, denn man hat alle Welpen immer im Blick. Außerdem geht die Reinigung und Pflege der Wurfkiste wesentlich einfacher von statten.

Unter den Wurfkisten gibt es viele unterschiedliche Ausführungen und Größen. Es gibt unterschiedliche Böden, Einstiegsarten und auch die Größe sollte je nach Tierart und Rasse richtig ausgewählt werden.

Worauf du achten solltest und wie du deine passende Wurfkiste findest, das erfährst du hier!

Was ist eine Wurfkiste?

Eine Wurfkiste wird auch als Wurfkiste bezeichnet und wird bei der Zucht von Hunden, Katzen und Kaninchen während und nach der Geburt eingesetzt, um die Welpen in den ersten Wochen zu schützen und Ihnen das Gefühl eines Unterschlupfes zu geben. Doch auch für die Welpenmutter kann eine Welpenkiste sehr wichtig sein. Denn die Mutter fühlt sich während und nach der Geburt in einer solchen Kiste einfach sicherer und geschützt. Die Kisten sind so beschaffen, dass die Welpen nicht herausklettern können und immer sicher aufgehoben sind.

Wurfkiste

Wurfkisten werden meist aus Holz oder Kunststoff gefertigt und sind in unterschiedlichen Größen und Ausführungen erhältlich. Die Größe sollte individuell für die Größe des Tieres und der Welpen ausgewählt werden. Zudem gibt es unterschiedliche Einstiegsarten, z.B. Wurfkisten mit herausnehmbaren Einstiegsbrettern. Diese Eingangsplatte macht den Ein- und Ausstieg für die Welpenmutter so einfach wie möglich.

Weiterhin sind Welpenkisten auch mit Distanzrahmen erhältlich. Diese schützen die Welpen davor, von der Mutter versehentlich zerquetscht zu werden, zum Beispiel in den ersten Tagen, wenn die Welpen noch sehr klein sind und noch nicht so gut auf sich aufmerksam machen können. Da kann es ohne Distanzrahmen schnell mal passieren, dass sich die Mutter hinlegt und dabei einen oder mehrere Welpen einquetscht.

Üblicherweise wird eine Wurfkiste im zerlegten Zustand geliefert und kann mit wenig Zeitaufwand zusammengesteckt oder geschraubt werden. Es gibt jedoch auch faltbare Wurfkisteen, die noch schneller auf- und abgebaut werden können.

Wofür wird eine Wurfkiste benötigt?

Die Welpenmutter braucht zur Geburt einen ruhigen Rückzugsort, an dem sie sich sicher fühlt. Eine Wurfkiste ist hierfür eine ideale Lösung. Die Seitenwände schützen vor Zugluft und geben den Welpen das Gefühl in einer sicheren Höhle zu sein.

Auch für die Mutter ist die Wurfkiste praktisch, denn die kleinen Welpen sind in Blickweite und immer in ihrer Nähe.

Schlussendlich dient die Wurfkiste auch dazu, die Welpen „einzuzäunen“, damit diese nicht in einem großen Raum umherlaufen oder sich unter Möbeln und anderen Gegenständen verlaufen können.

Mit was Wurfkiste auslegen?

Auch sehr wichtig ist die Auswahl der richtigen Unterlage für die Wurfkiste. Denn die Kleinen sollen sich schließlich wohl fühlen und dürfen nicht frieren. Besonders in den ersten Wochen ist viel Wärme ein wichtiger Faktor für die Welpen.

Als Unterlage eignen sich unterschiedliche Materialien. Zum einen gibt es speziell entwickeltes Einlegevlies, welches in der Regel von unten beschichtet ist und so die Kälte des Bodens abhält. Von oben sollte das Vlies kuschelig weich und wärmedämmend sein, damit sich die Welpen wohlfühlen.

Das Einlegevlies muss jedoch trotzdem mit einem weichen Stoff bedeckt werden und dient hauptsächlich als Isolierung und Feuchtigkeitsschutz von unten.

Zum Auslegen können wir alte Decken oder alte Bettwäsche empfehlen. Die Wurfbox sollte jedoch auf dem Stoff liegen, damit sich die Welpen nicht im Stoff verfangen. Oftmals werden auch alte Zeitungen verwendet, da die Welpen auch urinieren und koten, und es natürlich leichter ist die Zeitung einfach zu entsorgen.

Wir persönlich finden jedoch, dass es für die Kleinen einfach kuscheliger ist und man alte Decken oder Bettwäsche auch problemlos wechseln und waschen kann. Da muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen.

Wo sollte die Wurfkiste stehen?

Die Wurfkiste sollte an einem ruhigen Ort liegen, an dem sich die Hündin wohlfühlt. Insbesondere während der Geburt sollte die Mutter ihre Ruhe haben können und nicht von Lärm und zusätzlichem Stress umgeben sein.

Außerdem sollte darauf geachten werden, dass keine Zugluft die Kleinen stört und der Ort sollte warm und trocken sein. Insbesondere in den ersten Wochen benötigen die Welpen viel Wärme. Hier macht der Einsatz einer Wärmelampe durchaus Sinn, wenn es zu kalt sein sollte.

Wir haben bei unserer Hündin die Wurfkiste in den ersten Wochen in einer ruhigen Ecke im Wohnzimmer aufgestellt. Hier hatte unsere Hündin eine vertraute Umgebung und wir konnten in den ersten Nächten auf dem Sofa schlafen, damit man direkt vor Ort ist, falls etwas passieren sollte.

Ab wann Wurfkiste aufstellen?

Damit sich die Mutter bereits vor der Geburt der Welpen an die Kiste gewöhnt, ist es empfehlenswert bereits einige Wochen vor dem Stichtag die Wurfkiste aufzustellen.

Denn nicht selten kommt es vor, dass die Welpenkiste direkt vor der Geburt aufgestellt wird und die Welpenmutter damit nichts anfangen kann.

Wenn es sich um eine Hündin handelt, kann man beispielsweise die Box in der Nähe des üblichen Rückzugsortes aufstellen, also neben dem Körbchen oder Hundekissen.

Auch kann man mit Hilfe des Klickers und Leckerlies arbeiten, um etwas Positives mit der Wurfkiste zu verbinden. Hier ist jedes Tier unterschiedlich und man muss individuell schauen, was am Besten funktioniert.

Die Hauptsache ist, nicht auf den letzten Drücker damit anzufangen, denn dann kann es im schlimmsten Falle bereits zu spät sein und die Mutter nimmt die Kiste nicht an.

Wie hoch sollte die Temperatur in der Wurfkiste sein?

In den ersten Tagen nach der Geburt wird bei Hundewelpen meist eine Temperatur von 25-30 °C empfohlen, da die Welpen die Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren können. Um diese Temperatur zu erreichen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Zum einen kann man Wärmelampen (auch Wurfstrahler genannt) nutzen, welche über die Welpenbox gehängt werden können. Hier muss man allerdings auf die korrekte Höhe achten, denn sonst kann es zu heiß werden.

Am besten ein kleines Thermometer in die Kiste legen und entsprechend die Wärmelampe ausrichten. Nun muss man jedoch auch auf die Mutter achten, denn wenn es ihr zu warm wird und sie anfängt zu hecheln, muss eine andere Lösung her.

Dann kann man beispielsweise auf Heizkissen zurückgreifen, die die passende Temperatur aufweisen. So können sich die Welpen auf das warme Kissen legen und die Hündin muss nicht gegen die Wärme kämpfen.

Letztendlich muss man beobachten, wie sich die Welpen verhalten. Wenn sie sich alle aneinander kuscheln, ist es ein Anzeichen dafür, dass es zu kalt sein könnte. Wenn sie jedoch verstreut in der Wurfkiste liegen, dann ist ihnen nicht kalt.

Wenn man sich unsicher ist, sollte man sich vom Tierarzt beraten lassen.

Welches Holz für die Wurfkiste?

Für die Wände der Wurfkiste bieten sich stabile Holzplatten aus Kiefer oder Spanplatten an.

Wichtig ist, dass das Holz unbehandelt und frei von Chemikalien ist. Außerdem sollten alle Holzbretter gut entgratet sein, also frei von Holzspänen oder scharfen Kanten. Insbesondere für den Einstiegsbereich ist dies enorm wichtig. Sonst kann sich die Mutter beim Ein- und Ausstieg leicht an Zitzen und Gesäuge verletzen, und dieser Bereich ist nach der Geburt besonders empfindlich.

Im Idealfall sind die Kanten beim Einstieg abgerundet und niedrig genug, damit die Welpenmutter ohne große Mühe rein und rauskommt.

Wie kann man die Hündin an die Wurfkiste gewöhnen?

Es ist durchaus sinnvoll, die Welpenmutter bereits mehrere Wochen vorher an die Wurfkiste zu gewönnen. Denn es kommt nicht selten vor, dass sich das Wurflager selber ausgesucht wird. Wenn man nun einen Tag vor der Geburt die Wurfkiste aufbaut und dem Tier erklären möchte, dass die Geburt eben dadrin stattfinden soll, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren.

Bei unserer Hündin haben wir die Welpenkiste bereits mehrere Wochen vorher an den Platz, an dem normalerweise der Schlafplatz war, gestellt und mit kuscheligen Decken gefüllt. So hat sich unsere trächtige Hündin schon vorher an die Kiste gewöhnt und hat diese auch während der Geburt genutzt.

Letztendlich gibt es kein Patentrezept dafür, und wenn die Mutter die Welpen woanders bekommen möchte, dann sollte man dies auch möglichst zulassen. Es gilt, so wenig zusätzlichen Stress wie möglich zu verursachen.

Es kann hilfreich sein, die Wurfkiste mit einer Decke zur Hälfte abzudecken. So wird eine zusätzliche Atmosphäre einer Höhle erzeugt und die Chance ist höher, dass die Kiste auch angenommen wird.

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